Achtung, versuchte Abzocke durch Fake-Mail
- Dvorak
- Administrator

- Registriert: Freitag 15. Februar 2013, 12:51
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Achtung, versuchte Abzocke durch Fake-Mail
Hallo zusammen,
die Ferienzeit ist da und viele fahren wieder gerne nach Frankreich. Dort herrschen, was die Strafen bei Verkehrsdelikten angehen, ganz andere Sitten oder Preise. Im Falle z.B einer Geschwindigkeitsüberschreitung bekommt man Post von der französischen Seite. Da sind dann drei "Straf-Beträge" aufgeführt. Sofort bezahlen, etwas später, dann schon erheblich teurer oder aber richtig teuer, wenn man die ersten Fristen hat verstreichen lassen. Im letzteren Falle wird bei weiterem Nichtbezahlen, über ein deutsch-französische Abkommen, der Betrag in Deutschland eingetrieben. Oder was auch sein kann, es meldet sich ein französisches Inkassobüro mit den Forderungen.
Der Grund weshalb ich heute hier darüber schreibe ist der, ich habe eine solche Aufforderung zu zahlen erhalten. Siehe unten. Da ich mir keiner Schuld bewusst bin - meine letzte Durchreise durch Frankreich war Anfang Januar - und es auch keinerlei Hinweis auf das Vergehen in der Email gab, und - wirklich wichtig - das Schreiben auf französisch war, habe ich erst einmal nichts gemacht. Den angeblichen Grund, hätte ich über einen Mausklick auf die Leiste: "Accéder mon Dossier" angeblich erhalten. Habe ich nicht gemacht, sondern habe meinem Sohn der sich in der IT-Welt sehr gut auskennt befragt. Er konnte ziemlich schnell herausfinden, dass es sich um eine Fakeseite handelt.
Punkt eins: Man wird eigentlich nie mit seiner Emailadresse angesprochen, und Punkt zwei: Der Link, wenn man ihn sichtbar macht, hatte am Ende den Zusatz redirect. Das weist wohl eindeutig auf eine falsche Adresse hin. Zudem, offizielle schreiben sind auf deutsch. Auch hatte google ihm schon eine Sicherheitswarnung für diese Email gegeben, mir leider nicht...
Wie ihr sehen könnt, die Seite ist richtig professionell aufgebaut oder kopiert.
Fazit, wenn ihr einen Strafzettel aus Frankreich bekommt, seid auch hier skeptisch, bezahlt nichts, klickt auf keine Links und lasst es von Fachleuten prüfen, ob das Schreiben/Email überhaupt authentisch ist. Ansonsten übernehmen diese Schurken womöglich eure Daten und das Geld ist auch weg.
Gruß, Michael
die Ferienzeit ist da und viele fahren wieder gerne nach Frankreich. Dort herrschen, was die Strafen bei Verkehrsdelikten angehen, ganz andere Sitten oder Preise. Im Falle z.B einer Geschwindigkeitsüberschreitung bekommt man Post von der französischen Seite. Da sind dann drei "Straf-Beträge" aufgeführt. Sofort bezahlen, etwas später, dann schon erheblich teurer oder aber richtig teuer, wenn man die ersten Fristen hat verstreichen lassen. Im letzteren Falle wird bei weiterem Nichtbezahlen, über ein deutsch-französische Abkommen, der Betrag in Deutschland eingetrieben. Oder was auch sein kann, es meldet sich ein französisches Inkassobüro mit den Forderungen.
Der Grund weshalb ich heute hier darüber schreibe ist der, ich habe eine solche Aufforderung zu zahlen erhalten. Siehe unten. Da ich mir keiner Schuld bewusst bin - meine letzte Durchreise durch Frankreich war Anfang Januar - und es auch keinerlei Hinweis auf das Vergehen in der Email gab, und - wirklich wichtig - das Schreiben auf französisch war, habe ich erst einmal nichts gemacht. Den angeblichen Grund, hätte ich über einen Mausklick auf die Leiste: "Accéder mon Dossier" angeblich erhalten. Habe ich nicht gemacht, sondern habe meinem Sohn der sich in der IT-Welt sehr gut auskennt befragt. Er konnte ziemlich schnell herausfinden, dass es sich um eine Fakeseite handelt.
Punkt eins: Man wird eigentlich nie mit seiner Emailadresse angesprochen, und Punkt zwei: Der Link, wenn man ihn sichtbar macht, hatte am Ende den Zusatz redirect. Das weist wohl eindeutig auf eine falsche Adresse hin. Zudem, offizielle schreiben sind auf deutsch. Auch hatte google ihm schon eine Sicherheitswarnung für diese Email gegeben, mir leider nicht...
Wie ihr sehen könnt, die Seite ist richtig professionell aufgebaut oder kopiert.
Fazit, wenn ihr einen Strafzettel aus Frankreich bekommt, seid auch hier skeptisch, bezahlt nichts, klickt auf keine Links und lasst es von Fachleuten prüfen, ob das Schreiben/Email überhaupt authentisch ist. Ansonsten übernehmen diese Schurken womöglich eure Daten und das Geld ist auch weg.
Gruß, Michael
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Ohrenbär
- Registriert: Sonntag 6. September 2020, 23:51
- Basisfahrzeug: Heavy 40 Mj 18
- Modellbeschreibung: I440QB
Re: Achtung, versuchte Abzocke durch Fake-Mail
Danke fürs Teilen!
Es wird immer schlimmer, verrückte Zeiten!


Danke
Thomas
Es wird immer schlimmer, verrückte Zeiten!
Danke
Thomas
- Andreasfi2
- Moderator

- Registriert: Samstag 21. Oktober 2017, 14:58
- Basisfahrzeug: Ducato X250 2,3 180 ASG
- Modellbeschreibung: C-Line T4.9 Heavy 2017
Re: Achtung, versuchte Abzocke durch Fake-Mail
Hallo.Michael,
Guter Hinweis - bei solchen Emails sollte man sich immer zuerst fragen: woher haben die meine Email Adresse? Die ist bei der Kennzeichenabfrage über die Zulassungsstelle definitiv nicht hinterlegt.
Viele Grüße
Andreas
Guter Hinweis - bei solchen Emails sollte man sich immer zuerst fragen: woher haben die meine Email Adresse? Die ist bei der Kennzeichenabfrage über die Zulassungsstelle definitiv nicht hinterlegt.
Viele Grüße
Andreas
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C-Line T4.9 (2017) Heavy mit 2,3l 180 ASG
C-Line T4.9 (2017) Heavy mit 2,3l 180 ASG
- Dynamaik
- Registriert: Samstag 5. Februar 2022, 22:47
- Basisfahrzeug: Ducato
- Modellbeschreibung: GT 600 DB
Re: Achtung, versuchte Abzocke durch Fake-Mail
Vielen Dank für die Info.
Grüße aus Südniedersachsen (Hameln)
Maik
Maik
- ChicSnoopy
- Förderer 2026
- Registriert: Dienstag 10. Juni 2025, 15:22
- Basisfahrzeug: MB Sprinter BJ 2025
- Modellbeschreibung: c-line I 4,9 LE (4,8 t)
Re: Achtung, versuchte Abzocke durch Fake-Mail
Ich stelle mal die provokante Frage, ob Strafbefehle und ähnliche "offizielle" Schreiben, per E-Mail, überhaupt rechtens sind.
Nach meinem Verständnis werden wirklich offizielle Schreiben noch immer per Post zugestellt.
Eine E-Mail gilt in Deutschland noch immer nicht als offizielles Kommunikationsmittel. Witziger Weise FAX schon!
Dem Letzten, der mir ein Fax schicken wollte, habe ich geantwortet: "Sie können auch einen berittenen Boten schicken. Ich lasse dann die Zugbrücke herunter."
Ein Faxgerät besitze ich seit ca. 15 Jahren nicht mehr.
Generell sollte man heute extreme Vorsicht walten lassen, bevor man auf irgendetwas Anklickbares in einer E-Mail reagiert!
Es ist durchaus möglich, eine Adresse in so einem Link so zu verschleiern, dass der Laie der festen Überzeugung ist, zum Bundesverkehrsministerium zu gelangen, während er in Wirklichkeit auf die (täuschen echt aussehende) Seite eines Betrügers gelangt!
Wenn ich mir nicht absolut sicher bin, um was für eine Mail es sich handelt, greife ich eher mal zum Telefon, rufen den Absender an und erkundige mich nach der Echtheit der Mail. Wer einigermaßen in der Materie drin steckt, wird auf jeden Fall Verständnis für solche Rückfragen haben!
Ist keine Telefonnummer, für Rückfragen, in einer E-Mail angegeben, ist das auch schon ein deutliches Alarmsignal!
Meiner Ü-80 Mutter, die noch immer fit am PC sitzt, habe ich beigebracht, dass per E-Mail niemals nichts Ernsthaftes kommt. Wer wirklich etwas von ihr will, meldet sich per Post! Das ist der einzige Weg, Nicht-IT-affine Menschen, die dennoch einen PC bedienen, halbwegs verlässlich vor Betrug zu schützen.
Nach meinem Verständnis werden wirklich offizielle Schreiben noch immer per Post zugestellt.
Eine E-Mail gilt in Deutschland noch immer nicht als offizielles Kommunikationsmittel. Witziger Weise FAX schon!
Dem Letzten, der mir ein Fax schicken wollte, habe ich geantwortet: "Sie können auch einen berittenen Boten schicken. Ich lasse dann die Zugbrücke herunter."
Ein Faxgerät besitze ich seit ca. 15 Jahren nicht mehr.
Generell sollte man heute extreme Vorsicht walten lassen, bevor man auf irgendetwas Anklickbares in einer E-Mail reagiert!
Es ist durchaus möglich, eine Adresse in so einem Link so zu verschleiern, dass der Laie der festen Überzeugung ist, zum Bundesverkehrsministerium zu gelangen, während er in Wirklichkeit auf die (täuschen echt aussehende) Seite eines Betrügers gelangt!
Wenn ich mir nicht absolut sicher bin, um was für eine Mail es sich handelt, greife ich eher mal zum Telefon, rufen den Absender an und erkundige mich nach der Echtheit der Mail. Wer einigermaßen in der Materie drin steckt, wird auf jeden Fall Verständnis für solche Rückfragen haben!
Ist keine Telefonnummer, für Rückfragen, in einer E-Mail angegeben, ist das auch schon ein deutliches Alarmsignal!
Meiner Ü-80 Mutter, die noch immer fit am PC sitzt, habe ich beigebracht, dass per E-Mail niemals nichts Ernsthaftes kommt. Wer wirklich etwas von ihr will, meldet sich per Post! Das ist der einzige Weg, Nicht-IT-affine Menschen, die dennoch einen PC bedienen, halbwegs verlässlich vor Betrug zu schützen.
Viele Grüße!
Jan
Jan
- Dvorak
- Administrator

- Registriert: Freitag 15. Februar 2013, 12:51
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Re: Achtung, versuchte Abzocke durch Fake-Mail
Hallo Andreas,Andreasfi2 hat geschrieben: Donnerstag 16. Juli 2026, 11:52 Hallo.Michael,
Guter Hinweis - bei solchen Emails sollte man sich immer zuerst fragen: woher haben die meine Email Adresse? Die ist bei der Kennzeichenabfrage über die Zulassungsstelle definitiv nicht hinterlegt.
Viele Grüße
Andreas
woher die heutzutage deine Adressen haben? Du kaufst im Netz ein und deine Daten werden fröhlich weiterverkauft.
Aber was Jan schon vollkommen richtig schreibt, eine Forderung finanzieller Art wegen eines Verkehrsdeliktes, kommt nie über die Mailadresse. Immer per Post und in deutscher Sprache. Zudem war in meinem Fall die Frist für das Nichtbezahlen und damit für die "Höchststrafe" nur 24 Stunden. Die Mail kam morgens um vier Uhr. Das sagt auch schon fast alles, aber man ist im ersten Moment schon kurz schockiert.
Gruß, Michael
- WolliSI
- Förderer 2026
- Registriert: Donnerstag 9. Juli 2020, 17:16
- Basisfahrzeug: Ducato
- Modellbeschreibung: Malibu Van 600 DB GT
Re: Achtung, versuchte Abzocke durch Fake-Mail
Danke Michael!
Lässt du es auf sich beruhen? Dann berichte doch mal, ob dererseits angemahnt wird. oder meldest Du es? Ich glaube auch, dass z.B. Promobil diese Info aufgreifen und im nächsten Heft warnend darauf ninweisen würde.
Lässt du es auf sich beruhen? Dann berichte doch mal, ob dererseits angemahnt wird. oder meldest Du es? Ich glaube auch, dass z.B. Promobil diese Info aufgreifen und im nächsten Heft warnend darauf ninweisen würde.
Es grüßt der Wolfgang
.....Malibu GT 600 DB Charming, Maxichassi abgel. 3,5 t. Dieselheizung, Kompressorkühli
.....Malibu GT 600 DB Charming, Maxichassi abgel. 3,5 t. Dieselheizung, Kompressorkühli
- Dvorak
- Administrator

- Registriert: Freitag 15. Februar 2013, 12:51
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Re: Achtung, versuchte Abzocke durch Fake-Mail
Hallo Wolfgang,
ich habe die Mail gelöscht und lasse es auf sich beruhen. Die werden sich vermutlich nicht mehr melden, zumal ich bereits vor einigen Monaten eine ähnliche mail bekommen und auch gelöscht habe.
Inwieweit promobil daran interessiert sein könnte, werde ich mal versuchen herauszufinden. Es ist allerdings schon etwas "spät" im Jahr, so dass eine mögliche Warnung diesbezüglich von deren Seite vermutlich frühestens im September greifen, sprich im Heft, erscheinen könnte.
Gruß, Michael
ich habe die Mail gelöscht und lasse es auf sich beruhen. Die werden sich vermutlich nicht mehr melden, zumal ich bereits vor einigen Monaten eine ähnliche mail bekommen und auch gelöscht habe.
Inwieweit promobil daran interessiert sein könnte, werde ich mal versuchen herauszufinden. Es ist allerdings schon etwas "spät" im Jahr, so dass eine mögliche Warnung diesbezüglich von deren Seite vermutlich frühestens im September greifen, sprich im Heft, erscheinen könnte.
Gruß, Michael
- Memke
- Registriert: Dienstag 17. Dezember 2024, 08:26
- Basisfahrzeug: Mercedes
- Modellbeschreibung: Chick c line 4.9 LE
Re: Achtung, versuchte Abzocke durch Fake-Mail
Danke für den Hinweis!
VG
Martin
VG
Martin