[c-tourer] Hubbettabsenkung während Fahrt- Unfallgefahr
Verfasst: Samstag 15. Juni 2019, 12:08
Hallo,
während der Fahrt nach Kroatioen ist mein bislang unbenutztes Hubbett auf einer holprigen Teerstrasse in einer leichten Kurve urplötzlich und völlig unerwartet bei ca. 50 km/h heruntergekommen und versperrte mir die Sicht. Durch Hochdrücken mit der rechten Hand und Lenken mit der linken verriss ich die Lenkung und kam auf die Gegenfahrbahn, wo glücklicherweise nichts entgegenkam. Durch Notbremsung und Rechtssteuerung konnte ich das Fahrzeug rechts kurz vor dem Abhang zum Stehen bringen. Nicht auszudenken, wenn etwas entgegengekommen wäre. Ich habe dann das Hubbett mit zwei Gurten links und rechts am Rahmen gesichert. Trotzdem ist es während der Fahrt in Kroatien noch dreimal heruntergekommen, sobald die Fahrbahn rumplig war oder starke Querfugen (Brücken) überfuhren wurden. Nachmessungen ergaben, dass die beiden Haltestifte maximal 11 mm in der Führung stecken, mehr Platz ist nicht.
Ich habe mich umgehend mit Aulendorf in Verbindung gesetzt. Der Sachbearbeiter erklärte mir, seitens des Werks seien keine Nachbesserungen geplant. Das Hubbett sei ein Zulieferteil und mit den Hubfedern von 1600 Nm zertifiziert. Eine von mir erwähnte und im Forum genannte Lösung, Hubfedern mit 2000 Nm einzubauen, könnten zum Rahmenbruch führen. Die wohl einzige sichere Lösung wäre wohl, einen Elektroantrieb des Hubbetts nachzurüsten, was mit ca. 2000 € anzusetzen ist. Da mein Fahrzeug 3 Jahre alt ist, ist auch keine Garantie mehr vorhanden.
Aus meiner Sicht müsste der Hersteller angesichts des bekannten Hubbettproblems wegen der Verkehrsgefährdung einen Rückruf veranlassen bzw. vernünftige Nachrüstlösungen anbieten. Bedenklich ist, dass ich diese holprigen Strassen bereits seit 2017 zweimal im Jahr ohne Probleme befahren habe und das Problem bei jedem Hubbett nach einiger Zeit auftreten kann.
Ich rate allen Fahrern mit Hubbett daher aus Sicherheitsgründen ihr Hubbett zusätzlich mit Gurten zu sichern, damit sie keine Überraschungen erleben, auch wenn sie bisher keine Probleme hatten.
Ich meine dass längere Haltestifte und ein Durchbohren des Abstandsblechs das Hubbettproblem lösen könnte. Hat jemand schon diese Lösung angewandt ?
Grüsse Herbert
während der Fahrt nach Kroatioen ist mein bislang unbenutztes Hubbett auf einer holprigen Teerstrasse in einer leichten Kurve urplötzlich und völlig unerwartet bei ca. 50 km/h heruntergekommen und versperrte mir die Sicht. Durch Hochdrücken mit der rechten Hand und Lenken mit der linken verriss ich die Lenkung und kam auf die Gegenfahrbahn, wo glücklicherweise nichts entgegenkam. Durch Notbremsung und Rechtssteuerung konnte ich das Fahrzeug rechts kurz vor dem Abhang zum Stehen bringen. Nicht auszudenken, wenn etwas entgegengekommen wäre. Ich habe dann das Hubbett mit zwei Gurten links und rechts am Rahmen gesichert. Trotzdem ist es während der Fahrt in Kroatien noch dreimal heruntergekommen, sobald die Fahrbahn rumplig war oder starke Querfugen (Brücken) überfuhren wurden. Nachmessungen ergaben, dass die beiden Haltestifte maximal 11 mm in der Führung stecken, mehr Platz ist nicht.
Ich habe mich umgehend mit Aulendorf in Verbindung gesetzt. Der Sachbearbeiter erklärte mir, seitens des Werks seien keine Nachbesserungen geplant. Das Hubbett sei ein Zulieferteil und mit den Hubfedern von 1600 Nm zertifiziert. Eine von mir erwähnte und im Forum genannte Lösung, Hubfedern mit 2000 Nm einzubauen, könnten zum Rahmenbruch führen. Die wohl einzige sichere Lösung wäre wohl, einen Elektroantrieb des Hubbetts nachzurüsten, was mit ca. 2000 € anzusetzen ist. Da mein Fahrzeug 3 Jahre alt ist, ist auch keine Garantie mehr vorhanden.
Aus meiner Sicht müsste der Hersteller angesichts des bekannten Hubbettproblems wegen der Verkehrsgefährdung einen Rückruf veranlassen bzw. vernünftige Nachrüstlösungen anbieten. Bedenklich ist, dass ich diese holprigen Strassen bereits seit 2017 zweimal im Jahr ohne Probleme befahren habe und das Problem bei jedem Hubbett nach einiger Zeit auftreten kann.
Ich rate allen Fahrern mit Hubbett daher aus Sicherheitsgründen ihr Hubbett zusätzlich mit Gurten zu sichern, damit sie keine Überraschungen erleben, auch wenn sie bisher keine Probleme hatten.
Ich meine dass längere Haltestifte und ein Durchbohren des Abstandsblechs das Hubbettproblem lösen könnte. Hat jemand schon diese Lösung angewandt ?
Grüsse Herbert