Eine etwas andere Reise
Verfasst: Sonntag 14. August 2011, 21:16
Hallo Freunde
Wir planten eigentlich vom 24.7.11 bis heute eine Reise nach Norden, besser gesagt, Norddeutschland. Hamburg, und so, Schleswig wäre auch noch geplant gewesen.
Wir kamen aber nach einem ersten Halt in der Nähe von Rastatt, dann nur bis Mehring an der Mosel. Sehr schön dort, ein Logenplatz, direkt an der Mosel:
Weingut Zellerhof, Mehring.
Mehring an der Mosel, von oben aus den Weinbergen gesehen
Am nächsten Morgen nach Trier, Stadt anschauen, etc. Nach einer Busfahrt über holprige Strassen, nahe dem Stadtzentrum aus dem Bus ausgestiegen, gestolpert, über die eigenen Füsse, die Leute schreien...... Als ich wieder zu mir komme, liege ich mitten auf der Strasse, mit blutverschmiertem Kopf.
Man hat mir geholfen aufzustehen und mich dann wieder am Rande des Gehsteiges hingesetzt. Es blutet stark (bin blutverdünnt, richtig, nicht mit Aspirin).
Von überall werden Papiertaschentücher gereicht. Tatü Tata, tatü tata. Jemand hat die Ambulanz gerufen. Ich werde eingeladen und ins Elisabethenkrankenhaus gefahren. Meine Frau sitzt im Führerstand. Der Begleitsanitäter sitzt neben der Bahre und fragt mich blöde Dinge, die ich nicht weiss: "Was haben wie heut für einen Tag, wann sind Sie geboren, wo wohnen Sie"? Ich konnte die meisten Fragen offensichtlich nicht korrekt beantworten..... Au weia, ich hab mich da sehr dumm gefühlt.
Im Krankenhaus werden die Wunden an Augenlied und Kinn genäht. Und dann kommt der Hammer: Sie müssen mindestens 72 Stunden bei uns bleiben. Sie haben eine Gehirnerschütterung, es besteht die Gefahr von Nachblutungen im Gehirn (!!!!....).
OK, ich bleibe. Meine Frau holt mit dem Taxi die Klamotten und das Pyjama vom Stellplatz aus dem Wohnmobil und bringt sie mir ins Krankenhaus.
Zwei Tage Ruhe. Dann will ich abhauen. Auf eigene Verantwortung lassen mich die Aerzte dann nach 48 Stunden wieder gehen. Mit vielen Instruktionen über die Verhaltensweisen für den Wiederaufbau des Quick (Masseinheit der Blutverdünnung) und einer Grosspackung Spritzen zur Verhütung von Thrombosen. Zum Glück gehöre ich zu den wenigen, welche den Quick selbst messen. Habe alles bei mir im Womo. Messgerät, Teststreifen, Lanzetten, und was so dazu gehört.
Wir bleiben dann noch 6 Tage in Mehring, bis die Fäden an den Wunden gezogen sind. Dann geht's weiter über Bremm, Koblenz nach St. Goar, wo wir nochmals ein Paar Tage stehen:
Logenplatz in St. Goar mit Blick auf die Loreley.
Übrigens: genau uns gegenüber lag im Februar die "Waldhof", Kiel oben.....
Alsdann über Baden Baden und Breisach nach Hause.
Grüsse
Peter
PS: Die Wunden sind verheilt. Ein Restschwindel ist geblieben. Bin froh, dass ich noch fahren konnte.
Wir planten eigentlich vom 24.7.11 bis heute eine Reise nach Norden, besser gesagt, Norddeutschland. Hamburg, und so, Schleswig wäre auch noch geplant gewesen.
Wir kamen aber nach einem ersten Halt in der Nähe von Rastatt, dann nur bis Mehring an der Mosel. Sehr schön dort, ein Logenplatz, direkt an der Mosel:
Weingut Zellerhof, Mehring.
Mehring an der Mosel, von oben aus den Weinbergen gesehen
Am nächsten Morgen nach Trier, Stadt anschauen, etc. Nach einer Busfahrt über holprige Strassen, nahe dem Stadtzentrum aus dem Bus ausgestiegen, gestolpert, über die eigenen Füsse, die Leute schreien...... Als ich wieder zu mir komme, liege ich mitten auf der Strasse, mit blutverschmiertem Kopf.
Man hat mir geholfen aufzustehen und mich dann wieder am Rande des Gehsteiges hingesetzt. Es blutet stark (bin blutverdünnt, richtig, nicht mit Aspirin).
Von überall werden Papiertaschentücher gereicht. Tatü Tata, tatü tata. Jemand hat die Ambulanz gerufen. Ich werde eingeladen und ins Elisabethenkrankenhaus gefahren. Meine Frau sitzt im Führerstand. Der Begleitsanitäter sitzt neben der Bahre und fragt mich blöde Dinge, die ich nicht weiss: "Was haben wie heut für einen Tag, wann sind Sie geboren, wo wohnen Sie"? Ich konnte die meisten Fragen offensichtlich nicht korrekt beantworten..... Au weia, ich hab mich da sehr dumm gefühlt.
Im Krankenhaus werden die Wunden an Augenlied und Kinn genäht. Und dann kommt der Hammer: Sie müssen mindestens 72 Stunden bei uns bleiben. Sie haben eine Gehirnerschütterung, es besteht die Gefahr von Nachblutungen im Gehirn (!!!!....).
OK, ich bleibe. Meine Frau holt mit dem Taxi die Klamotten und das Pyjama vom Stellplatz aus dem Wohnmobil und bringt sie mir ins Krankenhaus.
Zwei Tage Ruhe. Dann will ich abhauen. Auf eigene Verantwortung lassen mich die Aerzte dann nach 48 Stunden wieder gehen. Mit vielen Instruktionen über die Verhaltensweisen für den Wiederaufbau des Quick (Masseinheit der Blutverdünnung) und einer Grosspackung Spritzen zur Verhütung von Thrombosen. Zum Glück gehöre ich zu den wenigen, welche den Quick selbst messen. Habe alles bei mir im Womo. Messgerät, Teststreifen, Lanzetten, und was so dazu gehört.
Wir bleiben dann noch 6 Tage in Mehring, bis die Fäden an den Wunden gezogen sind. Dann geht's weiter über Bremm, Koblenz nach St. Goar, wo wir nochmals ein Paar Tage stehen:
Logenplatz in St. Goar mit Blick auf die Loreley.
Übrigens: genau uns gegenüber lag im Februar die "Waldhof", Kiel oben.....
Alsdann über Baden Baden und Breisach nach Hause.
Grüsse
Peter
PS: Die Wunden sind verheilt. Ein Restschwindel ist geblieben. Bin froh, dass ich noch fahren konnte.