Bin in Besitz einer Lifepo Untersitz Accus, aber nicht von Liontron. und habe mich vor der Umrüstung auch intensiv mit dem Thema befasst.
Oben wurde behauptet, dass mei der Super B LifeYpo Zellen verbaut sind.
Dies ist nach den technischen Daten nicht der Fall
https://www.super-b.com/de/produkte/epsilon-12v90ah
Wie bei der Liontron werden Rundzellenverbaut.
Nach den technischen Daten sollen diese Zellen auch bei 100% iger Entladung mehr als 5000 Ladezyklen halten.
Geladen werden kann die Super B bis Minus 10 C.
Wenn es wirklich eingehalten wird, sind dies Werte die besser sind als bei der Liontron.
Ob man es braucht?
Für den Preis der Super B könnte man erwarten, dass auch ein besseres BMS verbaut ist.
Aber ist dies wirklich der Fall? Daten zum BMS habe ich keine gefinden.
Beim Stromverbrauch kommt es auf das Zusammenspiel des Lieferanten (Akku, Lichtmaschine, Solar, ...), der Verkabelung und der Verbraucher an.
Je höher der Verbrauch in kurzer Zeit ist, umso besser muss das komplette System aufeinander abgestimmt sein.
Geringe Ströme sind hier weit weniger kritisch, als wenn man versucht, große Wechselrichter mit hohen Leistungen zu betrreiben.
Welche Konfiguration in einem Wohnmobil ist so wie in einem anderen?
Es sind unterschiedliche Wechselrichter mit unterschiedlichen Batteriesystem hinter unterschiedlichen Verkabelungen (Wege und Querwschnitte) mit unterschiedlichen Übergängen an den Verbindungen .
Danach soll es noch einheitliche Erfahrungen mit Komponenten geben?
Nur mal am Beispiel von Otto:
Bei 120A ist der Spannungsabfall bei Verwendung dieser BMS 4mOhm + 10mOhm = 14mOhm. 120A x 14mOhm = 1,7V
Nennspannung 13,3V - 1,7V = 11,6V
Ist der Wechselrichter mit dünneren Kabel angebunden, dann nimmt die Spannung am Wechselrichter weiter ab.
Wenn man jetzt einen China Wechselrichter besitzt, der bei 11,5 V abschaltet um die Batterie nicht zu entleeren oder weil er mit so niedrigen Spannungen nicht klar kommt, dann schaltet das System jetzt ab.
An den meisten "günstigen" Wechselrichtern läßt sich die untere Begrenzung der Eingangsspannung nicht konfigurieren.
Dann wird es jetzt nichts mit dem Kaffee.
Aber was ist jetzt Schuld?
Zu lange er zu dünne Verkabelung?
Zu große Übergangswiderstände?
Der Wechselrichter der mit der Eingangsspannung nicht klar kommt?
(Bei Victron Wechselrichtern kann man die Eingangspannung/Abschaltspannung z.B. anpassen.)
Falsche oder nicht zusammenpassnde Komponenten gewählt?
Unglückliche Batteriewahl?
Zu kalt oder falscher Standort der Batterien?
Zu oft ohne Landstrom?
Zu wenig Nachladung?
Oder ist die benötigte Maximalleistung einfach zu hoch für die Systemumgebung?
Jedes der Dinge könnte mit einer Veränderung zur Verbesserung der Situation beitragen.
Da die Ausgangsbedingungen so unterschiedlich sind, sind auch die gemachten Erfahrungen oft so unterschiedlich.
Und jeder hat auf seine Art und Weise bei den Postings recht, weil es die Summe der gemachten Erfahrungen ist.
Ja, man hätte immer gerne eine einfache Antwort die auf alle Dinge passt.
Die gibt es aber immer weniger, weil die Welt immer komplexer wird. So auch hier.
Auf die Frage des Themenstarters kann es daher nur die Antwort 42 geben.
(In Anlehnung an per Anhalter durch die Galaxis)
Ich hoffe, dass der Beitrag trotzdem etwas Licht in das Dunkel bringt.