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Re: Neuer C Line 4.9 T Frischwasserverlust
Verfasst: Freitag 12. Januar 2018, 09:09
von Arno44
Hallo Rufus,
die Verschraubung des kompletten Ventiloberteils ist mein momentanes Problem. Wie von Dir erwähnt verformt sich der Haupttank durch Befüllen, Fahren auf Unebenheiten und durch Kurven, sodass sich die Verschraubung nach einiger Zeit löst (Gegenmutter im Tank). Bei einem ersten Reparaturversuch meines Händlers scheint man versucht zu haben das Lösen der Mutter mit Teflonband zu verhindern. Die Hauptursache des Problems scheint aber bei mir die Länge der Ventilwelle zu sein, denn wenn ich den Entleerungshahn bei leerem Tank lose einsetze, bleibt oben ein Spalt von zwei bis drei Millimeter den ich erst durch gewaltsames Festziehen der Mutter im Tank beseitigen kann. Die Gefahr ist meiner Meinung groß, dass sich die Verschraubung nach einiger Zeit wieder löst oder die Mutter aus Plastik im schlimmsten Fall reisst. Ich werde jetzt die Ventilwelle um 5 Millimeter kürzen und suche nach einem lebensmittelechten Kleber der die Mutter im Tank langfristig fixiert.
Gruß Arno
Neuer C Line 4.9 T Frischwasserverlust
Verfasst: Freitag 12. Januar 2018, 09:58
von Benutzer 3335 gelöscht
Wenn das Problem darin besteht, dass sich die Mutter löst, kannst Du auch auch 2 Muttern benutzen. Eine als Kontermutter sollte verhindern, das sich die erste Mutter löst. Teflonband auf einem geraden Gewinde ist völlig nutzlos. Kleber ist vielleicht möglich, aber wenn es dann undicht wird.....
Gruß Rufus
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Re: Neuer C Line 4.9 T Frischwasserverlust
Verfasst: Freitag 12. Januar 2018, 10:04
von JohnB
Ein Teflonband dient i.d.R. der Abdichtung, nicht der Schraubensicherung. Für die Schraubensicherung gäbe es andere Mittel als eine Klebung. Die einzige mir bekannten lebensmitteltauglichen Klebungen sind für Metall, z.B:
https://www.norelem.de/de/de/Produkte/P ... erung.html
Dein Tank dürfte aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) sein. Das ist schwer klebbar. Ich würde als Schraubensicherung eher an eine Zahnscheibe o.ä. aus Edelstahl denken (
https://www.konstruktionsatlas.de/verbi ... rung.shtml )
Re: Neuer C Line 4.9 T Frischwasserverlust
Verfasst: Freitag 12. Januar 2018, 13:24
von Andreasfi2
Na wenn die Welle 2mm zu lang ist, wölbst Du ja bei der Verschraubung die Tankdecke nach oben. Damit steht die Verschraubung unter Dauerdruck und die Vibrationen werden das immer wieder lösen. Kannst Du die Welle denn kürzen?
Anschließend die Mutter evtl. mit im Lebensmittelbereich zugelassenem Sicherungslack (z.B. von Würth) sichern.
Viele Grüße
Andreas
Re: Neuer C Line 4.9 T Frischwasserverlust
Verfasst: Freitag 12. Januar 2018, 13:58
von Heinz 63
Hallo,
vielleicht geht es damit.
LOCTITE SI 5331
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http://www.loctite.de/produktsuche-2972 ... 2626764801
Gruß
Heinz
Re: Neuer C Line 4.9 T Frischwasserverlust
Verfasst: Samstag 13. Januar 2018, 01:26
von GR75
Rufus hat geschrieben: Freitag 12. Januar 2018, 07:42
Reinhart,
Das Gewicht des Wassers und der Druck des Wassers sind nun mal andere Einheiten. Auf dem Boden eines 100l Tanks lasten 100kg Gewicht. Das Wasser baut beim Abfließen aus 1m Höhe aber nur einen am Abfluss von ca. 0,1 bar auf.
Daher lastet das Gewicht des oberen Tanks nicht auf dem unteren Tank, sondern auf dem Chassis darunter. Folglich ist es auch egal ob der obere Tank voll oder nur halbvoll zum testen der Dichtigkeit das unteren Tanks ist oder nicht. Denn der Wasserdruck wäre der Gleiche.
Gruß Rufus
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Zwar etwas

aber wer an einer Klärung der unterschiedlichen Auffassungen bezüglich der physikalischen Zusammenhänge in Bezug auf den Bodendruck (worunter ich den in Höhe des Bodens des unteren Tanks, wo sich das Ablassventil befindet, herrschenden hydrostatischen Druck verstehe, der für die Dichtigkeit des Ventils beim Dichtigkeitstest maßgeblich ist) bei unseren verbundenen Tanks tatsächlich interessiert ist, dem empfehle ich die Lektüre "Hydrostatisches Paradoxon" in Wikipedia. Für unsere Diskussion von besonderem Interesse dürfte das dort anschaulich dargestellte Fassexperiment von Blaise Pascals aud dem Jahre 1648 sein. Fast genau unser Diskussionsthema ist dort - wie ich meine - auf eine nette Art und Weise in einer unterhaltsamen und anschaulichen Skizze dargestellt.
Wenn die Physiker bzw. deren Epigonen schon von einem Paradoxon sprechen, wen wundert's, wenn in unserem Forum darüber die Meinungen etwas auseinandergehen.
LG Reinhart
Re: Neuer C Line 4.9 T Frischwasserverlust
Verfasst: Samstag 13. Januar 2018, 16:08
von Arno44
Hallo zusammen,
ich habe jetzt die Ventilwelle um 3 mm gekürzt und verwende statt der Plastikmutter eine stabile 3/4 " Mutter aus Messing. Die Verschraubung habe ich zusätzlich mit Sikaflex 221i abgedichtet. Vor der nächsten Ausfahrt werde ich beide Tanks befüllen und die Dichtheit kontrollieren. Danke für die Hinweise zu möglichen Lösungen.
Danke auch für die vielen Beiträge zum hydrostatischen Phänomen, das man ja auf Wikipedia nachlesen kann, die aber eigentlich nicht zur Problemlösung beigetragen haben.
Dennoch: nach meiner Berechnung ergibt sich auf eine Ausflussöffnung von 5 cm Durchmesser (Ventiloberteil) bei einer Füllhöhe des Zusatztanks von einem Meter eine Kraft von etwa 20 Newton. Die genügt um es ordentlich sprudeln zu lassen. Zum Glück ist der Boden unter dem Haupttank nicht 100 % dicht, sodass das übergelaufene Frischwasser dort ablaufen kann.
Grüße Arno
Re: Neuer C Line 4.9 T Frischwasserverlust
Verfasst: Samstag 17. Februar 2018, 19:35
von Andreasfi2
Hallo Rufus,
Rufus hat geschrieben: Donnerstag 11. Januar 2018, 19:27
Also das war bei unserem 4.9 ähnlich.
Die Dichtung der Kontrollöffnung ist nicht der Hit.
Das Thema und Abhilfe wurde schon mehrfach hier erwähnt.
Ich habe versucht über die Suche was zur genannten Abhilfe zu finden. Leider ohne Erfolg
Weisst Du noch, welcher Thread das war?
Viele Grüße
Andreas