@ Texan
Bei der durchsichtigen Unterlage handelt es sich um eine, die man auch für Schreibtischstühle mit Rollen auf empfindlichen Böden verwendet. Die Unterlage haben wir vor ein paar Wochen/Monaten bei Aldi gekauft und entsprechend zugeschnitten. Neuen/Dellen sind keine zu sehen, die Unterlage ist relativ hart. Für uns ist das eine gute Lösung, sie fällt nicht sonderlich auf und ist sehr effektiv.
Danke für die Rückmeldung. Ich denke das ist auch eine gute Lösung. Wir haben in der Zwischenzeit eine Gummi Polyacryl Fußmatte liegen, trotzdem werden die Dellen geringfügig größer.
Übrigens sind die Dellen nicht nur im Deckel, sondern auch im Boden. Das heißt es ist nicht nur der Deckel zu weich, sondern auch der Boden. Aber wen wundert dies, es ist ja der gleiche Aufbau.
Ach, eines noch, da die Unterlage halbwegs flexibel ist, kann man die Bodenklappe ohne Probleme entnehmen.
Geht bei einem 430er oder 143er nicht, da der Deckel im ausgezogenen Zustand nahezu überdeckt wird. Da muss man die Unterlage wegnehmen. Selbst wenn die Leiter eingeschoben ist, hört die Treppe knapp vor dem Deckel auf
@oldi45
Beispielsweise die Dellen im Fußboden sind eine Frechheit, da sie konstruktiv bedingt sind.
Sehe ich auch so. Werde daher weiter intervenieren.
Auch die Lichtleiste ist ein Konstruktionsproblem. Wer klebt schon eine Plexiglas Leiste mit Heißkleber fest an Holz? Die Materialien arbeiten und längen sich unterschiedlich.
Das Plexiglas müsste in eine Führungsnut laufen. Auf einer Seite gehört das Plexiglas fixiert und die andere Seite dann lose laufend in der Führungsnut. Damit könnten die Materialien unterschiedlich arbeiten. So ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die nächste Leiste löst.
Wenn die Dellen nur auf der Klappe entstehen, könnte hier durch eine geeignete Materialpaarung Abhilfe geschaffen werden. Drei Versuche hätte Malibu. Schwieriger wird das natürlich, wenn die Dellen auch im übrigen Fußboden entstehen.
Die Dellen sind nicht nur auf der Klappe, sondern auch im Boden s.o.
@ Jumper1
Löcher am Pseudoperlator vergrößern hat bei uns die Sache nur verschlimmert. Wenn, dann mehr aber kleinere Löcher.
Ausgleichsbehälter war der nächste Versuch. Nett - hat aber auch nicht viel gebracht. Nach wenigen Sekunden springt die Pumpe zeitverzögert an und es spritzt genau wie zuvor. Würde ich nicht nochmal installieren.
Das vergrößern der Löcher hat die Sache bei mir entspannt, aber der Wasserstrahl ist jetzt nicht mehr so sauber gebündelt wie man das gewohnt ist. Ähnelt mehr einer Brause. Der Ausgleichsbehälter sorgt dafür, dass die Pumpe nicht mehr im Sekundentakt pulsiert und sich eine gleichmäßige Wassermenge aus dem Hahn ergießt. In der Küche ergibt sich damit eine 100% Lösung, da ist aber auch ein richtiger Perlator verbaut. Am Waschbecken mit dem Pseudoperlator ist jetzt eindeutig der Perlator schuld. Aber der Perlator wurde bei Berger bestellt und wwird nach der Lieferung eingebaut.
Ich nehme an, dass das Spritzen bei uns unterschiedliche Ursachen hat. Meine Hähne haben ohne Druckausgleichsbehälter vor allem bei geringem Wasserdurchfluss gespritzt. Es war vor allem dann ein Problem, wenn die Pumpe wieder frisch eingesetzt hat. Mit dem Ausgleichsbehälter wurde das egalisiert. Wenn es spritzt, wenn der Wasserhahn voll aufgedreht ist, dann dürfte auch der Ausgleichsbehälter nichts für das Spritzen bringen. Der Vorteil des Ausgleichsbehälters liegt eindeutig im Teillastbereich der Pumpe.
Bei uns konnte der Pseudoperlator mit einem kleinen Schraubendreher heraussgehebelt werden.
Das geht auch am Malibu. Der Spalt zwischen Hahn und Perlator ist aber sehr winzig und ich musste eine Messerschneide nehmen um dazwischen zu kommen.
Der Hersteller des Wasserhahns hat kulanter Weise einen funktionierenden Perlator geschickt und in 10 Sekunden war das Problem behoben.
Zwischenzeitlich ist Reich aber nicht mehr so kulant und verweist nur noch auf den Zubehörhandel. Siehe auch andere Meldungen zu dem Thema im Forum. Vermutlich wurde die Anfragen einfach zu viel und die Einzelbearbeitung zu aufwändig.
@Boleseiauto
Habe den Fiamma Ausgleichsbehälter genau so eingebaut wie er gekommen ist. Die Anschlüsse mit 13mm Außen Durchmesser passen genau in die Schläuche. Zwei Niro Schellen dran und fertig ist die Lösung. Innendruck habe ich nicht verändert.
Der Perlator vom Wasserhahn am Waschbecken geht auch beim Malibu ab.
@JohnB
Die Wette hättest Du verloren. Der eigentliche Verursacher ist der vorgeblich so kulante Hersteller (Reich) des Wasserhahns. Er bietet den Komfortperlator nämlich nur in Verbindung mit einem erheblich teureren Wasserhahnmodell an. Natürlich könnten Carthago das einbauen - es ist aber durchaus kein Centbereich.
Ja, hier sehe ich auch den eigentlichen Verursacher bei Reich. Carthago könnte aber als „Hersteller mit Premium DNA“ dann im Interesse der Kunden trotzdem für eine andere Lösung sorgen.
Die eigentliche Frage ist somit, warum Reich nicht durchgängig den auch funktionierenden Perlator verbaut. DAS wäre tatsächlich nur ein Centunterschied.
Stimm und beim Endkunde macht das dann aktuell 13,99€
@Lenkerlinks
Das ist so ein Punkt der mir nicht ins Hirn will. Was mich besonders wurmt, ist das die Hersteller kein Konzept haben um solche Kleinigkeiten für sich zu nutzen anstatt abzuwiegeln.
Fazit ist doch, dass man einen extremen Vertrauensverlust erlebt - beiderseits. Dazwischen ist noch der Händler der einen Spagat veranstaltet.

Auch wenn du aus der Kundensicht durchaus Recht hast, lässt sich leicht erklären.
(Das nachfolgende soll nicht besserwisserisch sein, sondern soll einfach zum nachdenken anregen und wurde aus meiner täglichen Arbeit auf den Bereich Womo übertragen. Zu diesem Thema werde ich keine weiteren Rückmeldungen geben weil dies ja zum grossen Teil
off Topic ist.)
Derzeit haben die Hersteller das Problem, dass nicht so viele Fahrzeuge produziert werden können wie man verkaufen könnte.
Da ist keine Zeit vorhanden für Kundenpflege, Optimierung von Abläufen, Verbesserung vom Produkt da dies Ressourcen kostet.
Da die Ressourcen nur einmal vorhanden sind, kann man diese entweder dafür verwenden entweder Stückzahlen zu produzieren und den Kunden erst mal damit glücklich zu machen, dass er überhaupt Ware (Womos) bekommt.
Die Alternative ist, der Hersteller betreibt Kundenpflege und Optimierung, dann sind die Bestandskunden besser dran, aber man verärgert eventuelle Neukunden mit den Lieferzeiten, so dass sich diese nach Alternativen umsehen und auch vermutlich für diese Entscheiden.
Finanziell ist die erste Lösung zumindest im ersten Moment die lukrative Variante für den Hersteller.
Die zweite Variante bringt, wenn überhaupt, nur auf lange Sicht was für den Hersteller.
Auch wenn Planung und Fertigung grundsätzlich unterschiedliche Dinge sind, werden an den Schlüsselpositionen leider trotzdem die gleichen Ressourcen benötigt, die aber nur einmal vorhanden und bereits auch so zu mehr als 150% belastet sind.
Wenn der Absatz rückläufig ist, dann gibt es für kurze Zeit die Ressourcen um Dinge voranzutreiben und zu optimieren und Kundenpfleg zu betreiben. Das geht aber nur kurze Zeit, weil dann wegen Gewinneinbruch die Ressourcen (MA) abgebaut werden müssen.
Wenn sich dann in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit sich der Ruf nicht wieder gebessert hat, hat man aber endgültig verloren.
Leider sind die Ziele der Hersteller und die Ziele der Kunden nur zu einem geringen Teil deckungsgleich.
Als Unternehmer bin ich primär meinem Unternehmen verpflichtet und dann erst meinen Kunden, denn klar ist auch, ohne Kunden gibt es auch kein Unternehmen.
Selbst der Händler hat ein ähnliches Spannungsverhältnis.
Bei weniger verkauften Womos würden die Kunden auch z.B. vernünftige Termine in der Werkstatt bekommen. Die Qualität der Arbeit wäre vermutlich auch besser. (Variante Kundenpflege)
Alternative ist den Betrieb zu vergrößern und mehr Personal einzustellen. Aber das das dafür notwendige gute Personal fällt auch nicht vom Himmel (Variante Menge/Stückzahl). Und wie lange dauert dann der Boom?
Oder weitere Variante, alles schnell schnell machen und zum Selbstschutz möglichst viel abblocken. (kommt das einem bekannt vor)
Und auch hier bringt die erste Variante in Kobination mit der letzten zumindest zuerst mehr Geld.
Dass man als Kunde für sein Geld auch ein mängelfreies Produkt oder einen vernünftigen Umgang mit Mängeln erwartet, schließlich hat man ja auch mängelfrei bezahlt, ist aus Sicht des Kunden völlig klar. Aber für das Unternehmen nicht immer leicht umzusetzen. S.O.
Kenne das Spannungsverhältnis der verschiedenen Interessen aus eigener Erfahrung und die andere Seite (Kunde droht mit Auftrag) auch aus der Praxis.