Das Problem trat erst mit Einbau der HA Vollluftfederung auf. Vorher mit Hubstützen alleine war nichts zu beklagen.ThomasPr hat geschrieben: Freitag 20. Juni 2025, 17:02 Anscheinend ist das „alte“ Ducato Fahrwerk mit mechanischer Feststellbremse ohne Vollluftfeder in Verbindung mit den Hubstützen unkritischer.
Luftfederung für Mercedes Sprinter, I 4.9 LE
- Lucky10
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Re: Luftfederung für Mercedes Sprinter, I 4.9 LE
Gruß Hans
Carthago chic c-line I 4.9 MB, augelastet auf 4,8 t (HA 2700 kg)
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- Lucky10
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Re: Luftfederung für Mercedes Sprinter, I 4.9 LE
ChristianChristian hat geschrieben: Freitag 20. Juni 2025, 15:08 Da Hans das Fahrwerk nicht zum Nivelieren benötigt, wäre es dann doch korrekt, die Servicestellung am Fahrwerk zu wählen, dann ist es so wie bei einer passiven Federung und dann die HS Anlage zu Betätigen.
Persönlich würde ich die automatische Feststellbremse zusätzlich deaktivieren lasssen. Das geht leider nur per Diagnose - ist wohl der sogenannte Wintermodus.
Viele Grüße,
Christian
Deine Überlegungen sind prinzipiell richtig.
Ich habe ein Kommunikationsinterface zwischen HS (E&P) und VB Air.
Dieses bewirkt, dass beim Betätigen der HS mit "Automatic", die Luftfederung zuerst abgesenkt wird und dann die Nivellierung startet.
Das hat den Vorteil, dass der volle Hub der Stützen zur Verfügung steht, was bei Betätigung der Servicetaste nicht mehr der Fall ist, da die LF inaktiv geschaltet wird.
Dieser Fall ist bewältigbar mit Deaktivierung der ePB oder durch betätigen der Service Taste.
Damit lässt sich ein Fall lösen, den weiter oben mit mit 2. beschrieb.
Im Fall des "Abstellens in Schräglage" längs ohne Betätigung der HS (schwierg ausgedrückt), regelt die LF nach, da sie auf "Fahrniveau" bleiben möchte und erkennt nicht den Stillstand. Das führt wiederum zur Verspannung.
Beim Starten kann es nun vorkommen, das beim Lösen der ePB zu einer heftigen, abrupten, schlagartigen Querbewegung des Mobils kommt bei der ggfs. der Tisch "abgeräumt" wird.
Ich hoffe, dass dies auch durch Deaktivierung der ePB behoben wird.
Ich war nun 6 Wochen auf Tour und habe natürlich alle Möglichkeiten ausprobiert.
Bis in ca. einer Woche werde ich den neuesten technischen Sachstand von VB Airsuspension haben und werde weiter berichten.
Ich möchte an dieser Stelle nochmals betonen, dass ich von VB Airsuspension GmbH volle Unterstützung bei der Lösung der Problemstellungen habe, und zwar vom Geschäftsführer bis zum Techniker.
Danke.
Gruß Hans
Carthago chic c-line I 4.9 MB, augelastet auf 4,8 t (HA 2700 kg)
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- Klep
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Re: Luftfederung für Mercedes Sprinter, I 4.9 LE
Hallo Hans,
wie ist es mit deinem Problem weiter gegangen? Wurde es gelöst?
VG, Klaus
wie ist es mit deinem Problem weiter gegangen? Wurde es gelöst?
VG, Klaus
Viele Grüße,
Klaus
Klaus
- Bo25
- Registriert: Sonntag 14. Dezember 2025, 09:45
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- Modellbeschreibung: CTourer T 148 KB LE H
Re: Luftfederung für Mercedes Sprinter, I 4.9 LE
Hallo in die Runde...
ich habe auch den Gedanken, in unseren T 148 eine Zusatzluftfederung von AirSuspension bei Carsten Stäbler einbauen zu lassen.
Nicht weil die HA-Last an der Grenze ist (da ist noch jede Menge Luft - Eigenwiegung bei Abfahrt rund 4 Tonnen bei zul. 4,5 Tonnen), sondern um etwa bei steilen Auffahrten/Fähren das Heck anheben zu können.
Ich möchte die Auslegung als reine ZUSATZ-Luftfeder haben, was die Firma Stäbler auch - ohne Ausbau/Tausch der Drehstäbe - realisieren würde.
Serienfederung würde erhalten bleiben.
Aktuell steht das Fahrzeug fast in Wage - hinten minimal höher als vorn.
Kann jemand sagen, um wieviel cm das Fahrzeug hinten nach Einbau der LuFe höher gekommen ist?
Eine Keilstellung wie am Vorgänger (Doc mit Serien-Flachrahmen) möchte ich vermeiden..
VG Dirk
ich habe auch den Gedanken, in unseren T 148 eine Zusatzluftfederung von AirSuspension bei Carsten Stäbler einbauen zu lassen.
Nicht weil die HA-Last an der Grenze ist (da ist noch jede Menge Luft - Eigenwiegung bei Abfahrt rund 4 Tonnen bei zul. 4,5 Tonnen), sondern um etwa bei steilen Auffahrten/Fähren das Heck anheben zu können.
Ich möchte die Auslegung als reine ZUSATZ-Luftfeder haben, was die Firma Stäbler auch - ohne Ausbau/Tausch der Drehstäbe - realisieren würde.
Serienfederung würde erhalten bleiben.
Aktuell steht das Fahrzeug fast in Wage - hinten minimal höher als vorn.
Kann jemand sagen, um wieviel cm das Fahrzeug hinten nach Einbau der LuFe höher gekommen ist?
Eine Keilstellung wie am Vorgänger (Doc mit Serien-Flachrahmen) möchte ich vermeiden..
VG Dirk
- Lucky10
- Registriert: Dienstag 26. März 2013, 16:24
Re: Luftfederung für Mercedes Sprinter, I 4.9 LE
Das wurde durch ein SW-Update gelöst.Klep hat geschrieben: Dienstag 9. Dezember 2025, 19:52 Hallo Hans,
wie ist es mit deinem Problem weiter gegangen? Wurde es gelöst?
VG, Klaus
Gruß Hans
Carthago chic c-line I 4.9 MB, augelastet auf 4,8 t (HA 2700 kg)
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- Bo25
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- Modellbeschreibung: CTourer T 148 KB LE H
Re: Luftfederung für Mercedes Sprinter, I 4.9 LE
Guten Morgen in die Runde..
kurzes UpDate.. Unsere Zusatzluftfeder - VB SemiAir Komfort Digital - ist verbaut.
Das digitale Bedienteil ist neben dem Bedienteil der Klimaanlage verbaut.
Das Fahrzeug ist in der Wage fast neutral geblieben - an der Hinterachse, gemessen bei 1,2 bar (Fahrstellung), 1cm höher als vorher.
Max Hub mit 3,5 bar an der Hinterachse gemessen 7 cm.
Bzgl. Verspannungen bei angelegter Feststellbremse:
Das war der erste Hinweis nach Einbau - vor dem Hochpumpen lösen und Getriebe auf N stellen..
Bzgl. Fahrverhalten:
Man merkt die Zusatzfederung deutlich.
Das Fahrzeug stützt auf der Hinterachse in Kurven mehr ab.
Der Geradeauslauf ist erheblich besser.
Die Lenkung ist in der Mittellage etwas direkter.
Schnelle/kurze Spurwechsel gehen jetzt ohne Wanken.
Die Federung ist sanfter, spricht direkter an, kein Nachwippen mehr auf Bodenwellen.
Der Spurhalteassistent reagiert direkter, wenn Winddruck von der Seite kommt - Stichwort Überholen von LKW´s - hier muss man selbst, sehr feinfühlig, etwas dagegen arbeiten.
Letzteres empfinde ich als nicht ganz so angenehm.
Eingebaut hat das Ganze die Firma Bollwinkel in Bremen - gute Arbeit, guter Service, unkomplizierte Planung und Terminfindung. Hier ein Dank an Herrn Sommer, der das Ganze betreut hat! Kann ich nur empfehlen.
VG Dirk
kurzes UpDate.. Unsere Zusatzluftfeder - VB SemiAir Komfort Digital - ist verbaut.
Das digitale Bedienteil ist neben dem Bedienteil der Klimaanlage verbaut.
Das Fahrzeug ist in der Wage fast neutral geblieben - an der Hinterachse, gemessen bei 1,2 bar (Fahrstellung), 1cm höher als vorher.
Max Hub mit 3,5 bar an der Hinterachse gemessen 7 cm.
Bzgl. Verspannungen bei angelegter Feststellbremse:
Das war der erste Hinweis nach Einbau - vor dem Hochpumpen lösen und Getriebe auf N stellen..
Bzgl. Fahrverhalten:
Man merkt die Zusatzfederung deutlich.
Das Fahrzeug stützt auf der Hinterachse in Kurven mehr ab.
Der Geradeauslauf ist erheblich besser.
Die Lenkung ist in der Mittellage etwas direkter.
Schnelle/kurze Spurwechsel gehen jetzt ohne Wanken.
Die Federung ist sanfter, spricht direkter an, kein Nachwippen mehr auf Bodenwellen.
Der Spurhalteassistent reagiert direkter, wenn Winddruck von der Seite kommt - Stichwort Überholen von LKW´s - hier muss man selbst, sehr feinfühlig, etwas dagegen arbeiten.
Letzteres empfinde ich als nicht ganz so angenehm.
Eingebaut hat das Ganze die Firma Bollwinkel in Bremen - gute Arbeit, guter Service, unkomplizierte Planung und Terminfindung. Hier ein Dank an Herrn Sommer, der das Ganze betreut hat! Kann ich nur empfehlen.
VG Dirk
- ChicSnoopy
- Förderer 2026
- Registriert: Dienstag 10. Juni 2025, 15:22
- Basisfahrzeug: MB Sprinter BJ 2025
- Modellbeschreibung: c-line I 4,9 LE (4,8 t)
Re: Luftfederung für Mercedes Sprinter, I 4.9 LE
In meinem C-Line I 4,9 LE federt seit letztem Jahr eine Luftfederung auf der Hinterachse.
Auch vom CS.
Bei der Gelegenheit gleich auf 4,8t auflasten lassen.
Für die reine Luftfederung auf der HA sind ca. 2900 € fällig.
Wegen der Auflastung brauchte ich neue Felgen und neue Reifen. Das hat die Sache dann deutlich verteuert!
Inkl. TÜV und Auflastungsgutachten 5600,- €
Besonders auf welliger Fahrbahn merkt man die Luftfederung deutlich. Das Fahrzeug schaukelt sich nicht mehr so auf, wie vor der Erweiterung.
Auch die Möglichkeit, das Heck um mehr als 10 cm anheben zu können, ist eine gute Sache, wenn es mal eng wird, an einer Rampe.
Auch vom CS.
Bei der Gelegenheit gleich auf 4,8t auflasten lassen.
Für die reine Luftfederung auf der HA sind ca. 2900 € fällig.
Wegen der Auflastung brauchte ich neue Felgen und neue Reifen. Das hat die Sache dann deutlich verteuert!
Inkl. TÜV und Auflastungsgutachten 5600,- €
Besonders auf welliger Fahrbahn merkt man die Luftfederung deutlich. Das Fahrzeug schaukelt sich nicht mehr so auf, wie vor der Erweiterung.
Auch die Möglichkeit, das Heck um mehr als 10 cm anheben zu können, ist eine gute Sache, wenn es mal eng wird, an einer Rampe.
Viele Grüße!
Jan
Jan
- Klep
- Registriert: Dienstag 12. November 2024, 19:33
- Basisfahrzeug: Mecerdes Sprinter CDI 417
- Modellbeschreibung: Malibu I 490 RB LE
Re: Luftfederung für Mercedes Sprinter, I 4.9 LE
Hallo,Bo25 hat geschrieben: Mittwoch 25. März 2026, 10:02 ...
Eingebaut hat das Ganze die Firma Bollwinkel in Bremen - gute Arbeit, guter Service, unkomplizierte Planung und Terminfindung. Hier ein Dank an Herrn Sommer, der das Ganze betreut hat! Kann ich nur empfehlen.
...
auch wir haben unsere HA-Zusatzluftfederung dort einbauen lassen und können das Gesagte nur bestätigen. Klare Empfehlung für die Fa. Bollwinkel.
Zur den (bei uns) verbauten Rollbälgen noch eine Zusatz-Info (möchte damit keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit des Inhalts anstoßen):
Nach dem Einbau wurde uns bei Bollwinkel gesagt, dass bei Verwendung mit Hubstützen immer mindestens ein Druck von > 1 Bar in den Rollbälgen sein solle, damit sich die Bölge wieder korrekt auf die Kolben rollen.
Auf direkte Nachfrage bei VB Airsuspension bekam ich das beigefügte PDF übersandt, wonach bei Anheben und Absenken des Fahrzeugs die Bälge einen Druck von 3,5 Bar aufweisen sollen. Als Begründung wurde mitgeteilt: "Beim Anheben des Chassis mit Hubstützen werden die Luftbälge entlastet, wodurch der Druck im Balg entsprechend abnimmt. Wird das Fahrzeug anschließend wieder abgesetzt, kann es passieren, dass sich Luftbälge mit zu geringem Druck nicht mehr korrekt auf den Kolben zurückrollen. Dies kann Funktionsstörungen verursachen."
Auf weiteres Nachhaken hinsichtlich verringertem Hub der Stützen, wurde die Aussage dahingehend korrigiert, dass es reichen würde, den Druck vor dem Ablassen des Fahrzeugs zu erhöhen.
Faltenbälge ("Donuts") benötigen lt. VB Airsuspension übrigens einen Mindestdruck von 0,5 bis 1 Bar.
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Viele Grüße,
Klaus
Klaus