Feuchtigkeit in der Heckgarage
Moderator: Dvorak
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Ironman
- Registriert: Mittwoch 9. Oktober 2019, 21:02
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- Modellbeschreibung: C Tourer 148 T Bj. 2017
Feuchtigkeit in der Heckgarage
Moin an alle, ich habe mich im Forum umgesehen und bin nun diesem Thema nur bedingt fündig geworden. Ich war nun 12 Tage mit dem Wohnmobil unterwegs und es war nachts so kalt, dass wir auch heizen mussten. Ich habe auch die Düse zur Heckgarage aufgelassen, um diese auch zu erwärmen und damit meine Trainigssachen trocken werden. Ich hatte dann am Morgen auf dem Alurand der Hecklappen Kondenswasser und auch auch etwas an der inneren weißen Dichtung auf beiden Seiten der Hecktüren. Ich habe diesem Phänomen auf der Reise keine Bedeutung geschenkt. Nun sind wir heute nach Hause gekommen und ich habe an drei von vier Ecken einen nassen/feuchten Filz etwa 1,5cm hoch. Nun meine Frage, wer hat auch schon solche Erfahrungen gemacht, dass die Ecken feucht sind? Kann das vom runterlaufenden Kondenswasser von der Aluschiene in der Hecktür kommen, weil dort das Kondensat runterläuft und dann über die weiße Dichtung an der untersten Stelle den Filz befeuchtet und durch die Kapillarwirkung sich dann der Streifen ausbreitet,? Im Sommer bei viel Regen habe ich die nasse bis feuchten Ecken nicht. Da ich ein gebrandmarktes Kind bezüglich Wasser im Wohnmobil bin, läuten bei mir sofort die Alarmglocken bei Feuchtigkeit. Ich habe in der Garage Teppich verlegt und habe diesen dann überall entfernt, um zu schauen, ob es weitere Stellen gibt. Aber alles ist völlig trocken, bis auf die drei Ecken. Auch ist dort kein Wasser auf dem Boden zu sehen, nur der Filz ist etwas nass.
Kann das vom Kondensat kommen?
Sollte man die Schienen in der Tür isolieren, um Schwitzwasser zu verhindern?
Grüße aus Mölln Michael
Kann das vom Kondensat kommen?
Sollte man die Schienen in der Tür isolieren, um Schwitzwasser zu verhindern?
Grüße aus Mölln Michael
- CamperUdo
- Registriert: Donnerstag 19. September 2019, 09:59
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Re: Feuchtigkeit in der Heckgarage
Hallo Michael,
Wir waren auch letzte Woche unterwegs.Den gleichen Effekt hatte ich auch.
Das ist eine klassische Kältebrücke an der Aluminiumkante und die Luftfeuchtigkeit schlägt sich an der kältesten Stelle nieder. In der Heckgarage die Aluminiumleiste und z.B. bei uns auch vorne die Frontscheibe.
Ich habe auch noch keine Lösung. Bin morgens dann immer mit einem Lappen an der Leiste lang.
Grüße Udo
Wir waren auch letzte Woche unterwegs.Den gleichen Effekt hatte ich auch.
Das ist eine klassische Kältebrücke an der Aluminiumkante und die Luftfeuchtigkeit schlägt sich an der kältesten Stelle nieder. In der Heckgarage die Aluminiumleiste und z.B. bei uns auch vorne die Frontscheibe.
Ich habe auch noch keine Lösung. Bin morgens dann immer mit einem Lappen an der Leiste lang.
Grüße Udo
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Ironman
- Registriert: Mittwoch 9. Oktober 2019, 21:02
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Re: Feuchtigkeit in der Heckgarage
Hallo Udo, hattest du auch Feuchtigkeit in den Ecken der Heckgarage? War der Filz auch feucht bis nass in den Ecken?
- CamperUdo
- Registriert: Donnerstag 19. September 2019, 09:59
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Re: Feuchtigkeit in der Heckgarage
Habe heute mal nachgeschaut. Die Ecken sind trocken. Aber bei unserer letzten Tour sind von der Aluleiste Tropfen an der Garagentür (Innenseite) runtergelaufen. Werde die Ecken bei unserer nächsten Tour im Herbst/Winter beobachten
- Boliseiaudo
- Registriert: Freitag 6. April 2018, 09:51
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- Modellbeschreibung: Malibu i 440 LE,BJ 2018
Re: Feuchtigkeit in der Heckgarage
Dieses Kondenswasser ist, denk ich mal, normal, habe ich auch, wenn die Gas-Gebläseheizung läuft.
Bei neueren Mobilen habe ich in div. Ausstellungen gesehen, dass rund um die Garagentüren und Serviceklappen abgeschrägte Styroporleisten angebracht sind.
Ob die die Kältebrücke beeinflussen?
Gruß
Nobbi
Bei neueren Mobilen habe ich in div. Ausstellungen gesehen, dass rund um die Garagentüren und Serviceklappen abgeschrägte Styroporleisten angebracht sind.
Ob die die Kältebrücke beeinflussen?
Gruß
Nobbi
- Teutomobil
- Registriert: Samstag 31. Oktober 2020, 21:18
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- Modellbeschreibung: c-tourer T143 LE
Re: Feuchtigkeit in der Heckgarage
Bei mir läuft das Kondenswasser im Türrahmen nach unten. Dort ist die innere Gummidichtung geöffnet, so dass das Wasser dann nach außen fließen kann. Ein Wassereintritt nach innen ist konstruktionsbedingt durch die hoch stehende Innenkante gar nicht möglich.
Gruß Karl
Gruß Karl
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Ironman
- Registriert: Mittwoch 9. Oktober 2019, 21:02
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Re: Feuchtigkeit in der Heckgarage
Hallo Karl, das stimmt schon, aber das umlaufende Weiße Kunststoffprofil hatte auch Kondenswassertropfen. Dann könnte es in den Filz laufen meiner Meinung nach. Ausserdem liegt der umlaufende Alurahmen in der Tür an der weißen inneren Dichtung auf. Darüber kann dann auch das Kondenswasser zum Filz laufen. Habe da nun auch was hier im Forum endlich gefunden. viewtopic.php?t=2328&hilit=heckabsenkung&start=20
Siehe Bilder, so sieht es bei uns auch aus nach der Nacht mit Heizung. Hoffe nun dass der Regen heute Klarheit bringt, ob es undicht ist.
Grüsse Michael
Siehe Bilder, so sieht es bei uns auch aus nach der Nacht mit Heizung. Hoffe nun dass der Regen heute Klarheit bringt, ob es undicht ist.
Grüsse Michael
- Boliseiaudo
- Registriert: Freitag 6. April 2018, 09:51
- Basisfahrzeug: Ducato X250 Mj 150
- Modellbeschreibung: Malibu i 440 LE,BJ 2018
Re: Feuchtigkeit in der Heckgarage
Bei uns sieht es genauso aus, wie auf den Bildern.
Meine Vermutung ist folgende:
bei uns ist die Truma in dem Notsitz hinter dem Beifahrersitz untergebracht. Um sie dort einzubauen, wurde von der Bodenplatte ein entsprechendes Stück ausgesägt.
Die Heizungsluft wird also zum einen Teil aus dem Doppelboden und zum anderen Teil aus dem Wohnraum angesaugt und wiederum als Heizungsluft dorthin und auch in die Heckgarage geblasen.
Die Wohnraumluft ist in der kalten Jahreszeit naturgemäß feuchter und diese Feuchtigkeit kondensiert an den Kältebrücken der Garagen- und Serviceklappen.
Bei einer Aldeheizung wird ein natürlicher Luftaustausch im Fahrzeug durch die, teilweise versteckten, Lüftungsgitter im Doppelboden bzw. unterm Bett erreicht.
Das erklärt auch, dass dieses Kondenswasser nicht entsteht, wenn das Wohnmobil ohne Heizung einige Tage in der Kälte steht, also Innentemperatur gleich Außentemperatur.
Nur eine Vermutung
Gruß
Nobbi
Meine Vermutung ist folgende:
bei uns ist die Truma in dem Notsitz hinter dem Beifahrersitz untergebracht. Um sie dort einzubauen, wurde von der Bodenplatte ein entsprechendes Stück ausgesägt.
Die Heizungsluft wird also zum einen Teil aus dem Doppelboden und zum anderen Teil aus dem Wohnraum angesaugt und wiederum als Heizungsluft dorthin und auch in die Heckgarage geblasen.
Die Wohnraumluft ist in der kalten Jahreszeit naturgemäß feuchter und diese Feuchtigkeit kondensiert an den Kältebrücken der Garagen- und Serviceklappen.
Bei einer Aldeheizung wird ein natürlicher Luftaustausch im Fahrzeug durch die, teilweise versteckten, Lüftungsgitter im Doppelboden bzw. unterm Bett erreicht.
Das erklärt auch, dass dieses Kondenswasser nicht entsteht, wenn das Wohnmobil ohne Heizung einige Tage in der Kälte steht, also Innentemperatur gleich Außentemperatur.
Nur eine Vermutung
Gruß
Nobbi
- Teutomobil
- Registriert: Samstag 31. Oktober 2020, 21:18
- Basisfahrzeug: Ducatof40heavy
- Modellbeschreibung: c-tourer T143 LE
Re: Feuchtigkeit in der Heckgarage
Das ist ja fast schon eine Wissenschaft ! Eigene Erfahrungen kann ich dazu bisher "noch" nicht beitragen. Werde das aber im kommenden Winter aufmerksam beobachten und berichten.
Gruß Karl
Gruß Karl
- Stuga92
- Registriert: Dienstag 10. September 2019, 20:36
- Basisfahrzeug: Ducato X290
- Modellbeschreibung: Malibu T460LE
Re: Feuchtigkeit in der Heckgarage
Hallo,
die Kondenswasserbildung in der Garage wird durch die Heizung gefördert, da die feuchtere Luft aus dem Wohnbereich in die Garage geblasen wird. Wenn nichts Kälteempfindliches in der Garage lagert, heize ich dort nicht. Dann hält sich die Kondenswasserbildung in Grenzen.
Gruß
Bernd
die Kondenswasserbildung in der Garage wird durch die Heizung gefördert, da die feuchtere Luft aus dem Wohnbereich in die Garage geblasen wird. Wenn nichts Kälteempfindliches in der Garage lagert, heize ich dort nicht. Dann hält sich die Kondenswasserbildung in Grenzen.
Gruß
Bernd