LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ihr plant ein Projekt oder habt bereits eine Umrüstung durchgeführt? Hier könnt ihr Euer Akku Projekt vorstellen

Moderator: Heiner

Kuestenpaul
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Re: LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ungelesener Beitrag von Kuestenpaul » Samstag 6. April 2019, 16:08

Hallo Otto,

die Stange ist leicht zu entfernen. Ist nur in einem Gewinde eingeschraubt.

Viele Grüße

Norbert
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Carthago 38
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Re: LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ungelesener Beitrag von Carthago 38 » Samstag 6. April 2019, 16:15

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Die Stange ist Vorne nur eingegangen und hinten mit einer Schraube befestigt.
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Gruß
Johannes :winkende:
Otto
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Re: LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ungelesener Beitrag von Otto » Samstag 6. April 2019, 16:33

Danke

Gruß Otto
Otto
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Re: LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ungelesener Beitrag von Otto » Dienstag 16. April 2019, 22:34

Hallo,

heute war es soweit, der 220Ah Li-Akku ist im Batteriefach.
Der Einbau hat etwas länger gedauert als erwartet. Unter anderem da ich die Halteklammern, die die Gel´s links und rechts gehalten haben, entfernen musste. Da war dann flexen und schleifen angesagt.
Akku im Batteriefach.jpg
Die fliegende Sicherung zum WR musste ich leider lassen, sonst wäre das Kabel zu kurz gewesen.
Und wer weiß, wie der WR im c-line untergebracht ist, weiß warum ich es nicht getauscht habe.

Warum das Plus-Kabel über das Trennrelais mit 10mm² und das Minus-Kabel mit 16mm² ausgeführt ist, hat mich schon etwas verwundert.
Die Hubstützen sind mit 125A abgesichert, wobei der Minus der Hubstützen an die Karosserie geführt ist.
Na ja die Hubstützen laufen ja nicht lange, das wird das 16mm² Kabel schon aushalten.

Jetzt muss ich noch die Einstellung vom Solarregler und die AES-Steuerung neu einstellen. Hat aber noch ein wenig Zeit, die Einstellung für Gel verkraftet der Akku auch.

Die "hübsche" Kordel ist übrigens dafür, dass ich den Akku falls notwendig auch mal wieder raus nehmen kann. :)

Gruß Otto
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Otto
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Re: LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ungelesener Beitrag von Otto » Freitag 19. April 2019, 12:45

Hallo,

zum Abschluss noch einige Beobachtungen der ersten Tage und meine Antwort auf die Fragestellung des Thread.

Ich hatte den Akku mit einem SOC von ca. 30% eingebaut. Am nächsten Tag lud die Solaranlage den Akku mit 17,9A.
Das dürfte die max. zur Verfügung stehende Leistung der Solaranlage gewesen sein.
Am zweiten Tag änderte ich die Einstellungen des Solarreglers, die standen noch auf GEL.
Als wesentliche Punkte stellte ich die Ladeendspannung auf 14,2V ein, die jetzt für eine Stunde gehalten wird.
Die Ladeerhaltungsspannung ist jetzt 13,6V.

Nach einem Test mit dem Fön wurde mit ca. 7-8A nachgeladen. Was erklärlich ist, da der Akku ja nur unwesentlich entladen wurde.
Der Strom ging nach einer Weile wieder auf 0,1A zurück. Die Zeit habe ich nicht erfasst.
Bei den Gel´s waren, wenn der Akku voll war, meist 0,2A (Mitladerelais für die Starterbatterie geschlossen) abzulesen.
Der Ladeerhaltungsstrom der Gel´s ist entfallen.

Für mich bedeutet das, ich kann zumindest bei sonnigem Wetter den "Vollzustand" des Akku´s gut erkennen.

Auf B2B Lader und Batteriecomputer kann ich, wie auch bisher, verzichten.

Insbesondere da die vom BC angezeigten Werte nicht immer stimmen und scheinbar auch nicht immer leicht zu interpretieren sind.
Wie auch u.a. hier viewtopic.php?f=19&t=6080&p=68736#p68736 zu lesen ist.

Wenn ich das Ding nicht habe, habe ich auch keine Probleme damit. ;-)

Ob AES so wie ich mir das vorstelle funktioniert, muss ich bei meiner nächsten Fahrt noch testen.

Gruß Otto
Otto
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Re: LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ungelesener Beitrag von Otto » Freitag 21. Juni 2019, 21:46

Hallo,

da ich inzwischen schon einige Zeit mit meinem Womo unterwegs bin, hier eine Ergänzung insbesondere zum AES-Betrieb des Kühlschrankes.
Zur Erinnerung:
Ich habe weder einen Ladebooster noch einen Batteriecomputer eingebaut.
Ich stehe fast immer frei und der Akku wird daher fast ausschließlich über die 360Wp Solaranlage geladen.
Nennenswerte Verbraucher sind der Fön, Ladegeräte für E-Bikes, gelegentlich wird der Staubsauger geladen und der Computer und der Fernseher laufen vielleicht jeweils 2 Stunden im Schnitt. Eine Kaffeemaschine nutzen wir nicht.

Die AES-Funktion des Kühlschranks steuern wir über einen spannungsgesteuerten Schalter mit Hysterese (V-Guard).
Der Küli wird bei 13,6V auf 12V geschaltet und bei <13,3V wieder auf Gas. Die Messleitungen des Schalters sind praktisch direkt mit dem Akku verbunden um Spannungsabfälle auf den Leitungen auszuschließen.
Trotz anfänglicher Bedenken funktioniert das überraschend gut. Der Akku ist abends immer voll und die Ruhespannung liegt bei 13,3V (mit Laptop, TV und Licht bei 13,2V).
Jetzt wird sich vielleicht jemand fragen woher ich ohne BC weiss, dass der Akku voll ist. Ganz einfach. Wenn gegen Abend der Küli nicht mehr vollständig über Solar läuft, geht die Spannung am Akku relativ schnell hoch. Der Akku erreicht in der Zeit der Einschaltverzögerung für Solarbetrieb durchaus über 14V und der Ladestrom fängt an zu sinken.

Was ich ebenfalls beobachten konnte, die Mitladefunktion der Starterbatterie ist fast immer aktiv, auch nachts, da die Abschaltschaltschwelle (12,8 - 12,9V) eigentlich nur bei längerer Laufzeit des Föns erreicht wird. Der Starterakku hat daher fast immer eine Spannung von 13 - 13,1V. (0,3V unter der Spannung des Li-Akku´s wegen der eingebauten Schottky-Diode). Der Ladeerhaltungsstrom des Starterakku´s ist jedoch so gering, das er praktisch nicht ins Gewicht fällt.

In Summe kann ich also sagen, der Tausch von Gel zu Li ging bei mir fast 1:1, da ich lediglich die Parameter des Solarreglers und und die Schaltschwellen des V-Guard angepasst habe. Keine sonstigen Ergänzungen oder Änderungen am Fahrzeug. (Balancer und OVP / UVP Überwachungen rechne ich als zum Akku zugehörig.)
Da der von mir verwendete Balancer schon ab 13,6V arbeitet, ist auch ausreichend Gelegenheit gegeben um die Zellen zu balancieren.

Gruß Otto
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Walter
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Re: LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ungelesener Beitrag von Walter » Samstag 22. Juni 2019, 06:51

Hallo Otto,


was mich interessieren würde: kühl der Küli genug, wenn er über 12V betrieben wird?

Ich höre/lese schon mal, dass der Küli bei 12V nicht genug Leistung bringt.

Was sind deine Erfahrungen?

Danke
Gruss Walter

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Otto
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Re: LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ungelesener Beitrag von Otto » Samstag 22. Juni 2019, 07:41

Hallo Walter,

eigentlich müsste das meine bessere Hälfte beantworten.
Wir haben zwar keine Thermometer im Küli, aber meine Frau ist sehr zufrieden mit der Kühlleistung.

Was ich beobachten kann ist:
Das Fleisch im Gefrierfach bleibt gefroren und braucht mehrere Stunden um aufzutauen.
Die Butter ist genau so hart wie zu Hause.

Ich hatte hier schon mal was dazu geschrieben:
viewtopic.php?f=27&t=6361#p70343
Die Abluft des Kühlschrankes wird bei mir über das Dach abgeleitet. Ob dadurch die Kaminwirkung besser ist als bei der Variante mit Backofen, bei der die Abluft über ein Gitter in der Seitenwand abgeleitet wird, kann ich nicht beurteilen. Lüfter habe ich keine eingebaut.

Gruß Otto
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Walter
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Re: LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ungelesener Beitrag von Walter » Samstag 22. Juni 2019, 09:59

Danke, und liebe Grüße an deine Frau... :crazy_face:
Gruss Walter

Erst die Freizeit, dann das Vergnügen...
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