LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ihr plant ein Projekt oder habt bereits eine Umrüstung durchgeführt? Hier könnt ihr Euer Akku Projekt vorstellen

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Re: LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ungelesener Beitrag von Heiner » Dienstag 12. März 2019, 16:56

Otto hat geschrieben:
Dienstag 12. März 2019, 15:31

....- sich der Küli über die Auswertung der Spannung auf AES betreiben lässt. Habe ich jetzt bei den Gel´s. Wenn nein, kommt ein Batteriecomputer rein.
Hallo Otto,
Glückwunsch zum Selbstbau Akku.
Ich kann jetzt nicht beurteilen, wie der Spannungsverlauf beim Entladen der von dir gewählten Zellen ist.
Bei meinen Winston Zellen ist es fast eine gerade Linie zwischen SOC 10 - 90 %.
Über die Spannung die Energieversorgung des Kühlschrankes zu steuern, wäre mir zu gewagt.
Dann lieber ein BC anschaffen.
Gruß
Heiner
Otto
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Re: LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ungelesener Beitrag von Otto » Dienstag 12. März 2019, 18:09

Hallo Hainer,

laut Kurve von Winston ist auch bei diesen Zellen die Kurve keine waagerechte Linie, zwar gerade aber eben nicht waagerecht.
90% SOC ca: 3,3V Akku 13,2V ;
10% SOC ca. 3,15V Akku 12,6V
Soweit das aus dem Diagramm für 0,5C herauslesbar ist.
Winston Entladen.jpg
Meine Zellen
90% SOC 13,25V ;
18% SOC 12,74V
Ich sehe da kaum einen Unterschied. Max. in der 2. Stelle hinter dem Komma. (Und damit fast in der Messgenauigkeit des Messgerätes.)

Zum Küli - AES:
Wenn ich bei 13,6V einschalte, sollte der Akku zu 90-100% voll sein.
Wenn dann bei <=13,3 wieder ausgeschaltet wird, sollte nicht mehr wie ca. 10% (22Ah) entladen worden sein.
Wobei 22Ah bereits ca. 1h20min Betrieb bedeuten. Wenn die Solaranlage bei sonnigem Wetter ordentlich arbeitet, reicht es ja schon für den Kühlschrank. Das ist ja bisher schon so, ohne dass die Gel´s abends nicht voll oder annähernd voll sind. Weshalb sollte das mit dem Li-Akku anders sein. Muss halt nur die richtigen Schaltschwellen verifizieren.
Bevor ich AES ermöglicht habe, hielt eine Gasflasche ca. 2 Wochen, jetzt mit AES ca. 3 Wochen. Da wir oft 5-6 Wochen unterwegs sind, passt das jetzt besser zu unserem Reiseverhalten.

Gruß
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Re: LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ungelesener Beitrag von Heiner » Dienstag 12. März 2019, 20:54

Hallo Otto,
das Diagramm ist für einen Entladestrom von 0,5C d.h. bei einen Winston
Akku von 200 AH = 100 A.
Die entziehst du nicht bei Kühlschrank betrieb, folglich ist die Linie flacher.
Natürlich ist es keine waagerechte.
Du kannst es ja mit der Spannungssteuerung versuchen, nach dem Motto
probieren geht über studieren.

Gruß
Heiner
Otto
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Re: LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ungelesener Beitrag von Otto » Dienstag 12. März 2019, 21:30

Hallo Hainer,

klar konnte ich keine Belastung von 0,5C (110A) erzeugen. Das wäre nur über den WR gegangen, und wie der bei unseren Fahrzeugen verbaut ist, ist Dir ja bekannt.
Ich wollte aber die Tests im Keller und nicht im kalten Womo machen. Was auch einige Umbauten im Womo zur Folge gehabt hätte.
Es hat sich aber gezeigt, dass die Spannungen auch bei nur 9A Belastung, entsprechend dem Kapazitätsverlauf, sehr ähnlich sind. Ich möchte ja nicht den Küli bis z.B. 70% SOC über den Akku laufen lassen, was tatsächlich nur über einen BC zu realisieren wäre, sondern den Spannungsanstieg am Ende der Ladephase nutzen. Bei den letzten %, die beim Laden noch fehlen, steigt die Akkuspannung relativ stark an. D.h. ich will die Solarenergie nutzen, die zur Verfügung steht, wenn der Akku relativ voll ist. Und wieder ausschalten, bevor der Akku nennenswert entladen wurde. Ich hoffe, dafür reicht die Spannungsauswertung. Mein Auswertungsgerät, das ich eingebaut habe, arbeitet auf 1/10V genau.

Und wie Du schon schreibst, probieren geht über studieren.

Gruß

P.s. ich bin schon mal zufrieden, dass es mir gelungen ist, einen Li-Akku im Batteriefach unter zu bringen. Andernfalls hätte ich noch nicht auf Li-Technik umgestellt.
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Re: LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ungelesener Beitrag von Heiner » Dienstag 12. März 2019, 21:45

Hallo Otto,
o.k. verstanden, sollte funktionieren. :clap:
Bin gespannt auf deine Erfahrungen mit dem Akku.
Ich möchte meinen Akku nicht mehr missen.
Gruß
Heiner
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Re: LI-Akku - Batteriecomputer und B2B wirklich notwendig?

Ungelesener Beitrag von Otto » Samstag 23. März 2019, 19:58

So, nachdem wir wieder vom Kurzurlaub zurück sind, konnte ich meinen Akku nach den erfolgreichen Tests im Keller ein klein wenig hübscher machen.
Verdrahtungskanäle noch eingebaut und die Drähte teilweise anders verlegt.
P1000850.JPG
Wenn es jetzt noch ein wenig wärmer geworden ist, kommt er ins Batteriefach des C-line.

Gruß Otto
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